»La Strada« – der Filmklassiker von Federico Fellini wird am 16. Januar im Gärtnerplatztheater zum mitreissenden Ballett.

la strada

Özkan Ayik und Verónica Segovia | © Marie-Laure Briane

Was ist ein Zampano? Federico Fellini hat dem Begriff den Namen gegeben. Zampanò und Gelsomina, der Schausteller und seine geplagte Assistentin, gespielt von Anthony Quinn und Giulietta Masina, das sind zwei Filmfiguren von einem eigenen Stern. Was jede und jeder dazu noch im Kopf hat, ist die Musik zu Fellinis »La Strada«. Marco Goecke hat 2018 für das Gärtnerplatz-Ensemble Nino Rotas, die aus der Filmmusik entwickelte Ballettsuite (1966) choreografiert. Die Dreiecksgeschichte mit dem Seiltänzer wird von Goecke nicht dem Film folgend nacherzählt. Seine Bewegungsfindung für die Emotionen läuft nun nach eingespielten Corona-Regularien auf der Bühne ab – und wird live und gratis gestreamt. Für das Gärtnerplatztheater ist die Übertragung am 16. Januar (19 Uhr) der erste Live-Stream einer Ballettaufführung, für den Bayerischen Rundfunk ein weiteres Angebot seiner verdienstvollen KulturBühne, die Bayerns Theater während des Lockdowns sichtbar macht. (abrufbar noch bis 18. Januar, 23 Uhr).

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Die Vorstellung von »La Strada« kann auf den Seiten des Gärtnerplatztheaters und der BR KulturBühne verfolgt werden.

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