Die 1987 gegründete Tanztendenz hat viele Formate entwickelt. Seit 2005 lädt sie Choreograf*innen und Künstler*innen zu einem »Choreografenatelier« ein, zu gemeinsamem Experimentieren und Erleben, zum Austausch von Erfahrungen, Wissen und Strategien: mit Exkursionen, Workshops und einem (auch öffentlich zugänglichen) Diskursprogramm. Das internationale Zusammenkommen muss coronabedingt auf 2021 verschoben werden, aber der interdisziplinäre »Themenraum« soll möglichst wie geplant stattfinden und online zugänglich sein. Begriffe und Denkfiguren zu »Grenze« und »Grenzbereichen« thematisieren Günter Lempa aus psychoanalytischer Sicht, Spyridon Koutroufinis und René Pikarskider aus biophilosophischer Perspektive, Michaela Ott widmet sich Grenzverwischungen im bio- und soziotechnologischen Bereich und der Kultur- und Sozialgeograph Thomas Dörfler beleuchtet die Dialektik von Grenzziehungen und Einhegungen. Den Auftakt macht der Heidelberger Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs zu dem Thema, das uns alle beschäftigt: »Die Corona-Pandemie als kollektive Grenzsituation«

Donnerstag, 26.11., 20 Uhr
THOMAS FUCHS – DIE CORONA-PANDEMIE ALS KOLLEKTIVE GRENZSITUATION

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Freitag, 27.11., 20 Uhr
MICHAELA OTT – GRENZVERWISCHUNEN IM BIO- UND SOZIOTECHNOLOGISCHEN BEREICH
im Anschluss:
GÜNTER LEMPA – GRENZEN ÜBERWINDEN – GRENZEN SCHÜTZEN? ÜBERLEGUNGEN AUS PSYCHOANALYTISCHER SICHT

Samstag, 28.11., 20 Uhr
THOMAS DÖRFLER – DIE DIALEKTIK DER GRENZE: NOTWENDIGKEITEN UND IRRATIONALITÄTEN KULTURELLER EINHEGUNG

GRENZEN – 6. INTERNATIONALES CHOREOGRAFENATELIER 2020/21
Die Teilnahme ist frei. Anmeldung wird unter termine@tanztendenz.de erbeten | Informationen bei Tanztendenz und Schwere Reiter

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