Mit unserem Kalender zeigen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Kultur in München. Egal ob Theater, Musik, Ausstellungen … Mehr gibt es in unserer Print-Ausgabe.

Kultur in München:

Donnerstag, 21. Oktober
AUFGESTAUT
Das neue Ensemble der Lach & Schieß präsentiert sein erstes Programm »Aufgestaut«.
Lach- und Schießgesellschaft | Ursulastr. 9 | 20.–23. Okt., 9.–13., 16.–20. Nov., 4., 7.–9., 14.–18., 21.–23., 27.–30. Dez.
20 Uhr | Tickets: 089 396129
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Ausgabe 111

RICHARD III.
Schauspielkunst plus Comedy: Götz Otto spielt »Richard III.« im Hofspielhaus.
Hofspielhaus | Falkenturmstr. 8 | 21., 29., 30. Okt. | 20 uhr
Tickets 089 24209333
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der Ausgabe 111

ANASTASIA SOSUNOVA | JUBILEE
Galerie Britta Rettberg | Gabelsbergerstr. 51
bis 22. Oktober | Dienstag bis Freitag 11–18 Uhr, Samstag nach Vereinbarung
Den Artikel von Christiane Pfau gibt es in der Ausgabe 111

SHIRIN DAMERJI: DIE MESOPOTAMISCHEN BÜCHER ODER DREI SÄULEN FÜR MARTHA (bis 23. Oktober)
In ihrer dreiteiligen Arbeit erzählt Shirin Damerji die Geschichte der Ärztin und Archäologin Martha, die nach ihrem Tod ihre wissenschaftliche Bibliothek über den Irak an Shirin Damerjis Vater vererbte, der sie wiederum seiner Tochter überließ. Mit Marthas Bibliothek – den »mesopotamischen Büchern« – verbanden sich für Shirin Damerji Erinnerungen auch an ihren Vater, an dessen archäologische Arbeit, den Irak und auch an ihre Jahre in jenem Land, das sie als Kind verlassen hatte. Mit ihrer künstlerischen Recherche geht Damerji eigenen Erinnerungen nach, erforscht Marthas Leben und das ihrer Familie und erobert sich so letztendlich auch den eigenen Platz in der Welt.
Galerie Francoise Heitsch | Amalienstr. 19
Mi, Fr 14–19 uhr, Do bis 22 uhr, Sa 12–16 uhr

DUCKOMENTA (bis 30. Januar 2022)
Entenhausen ist überall. Die Sonderausstellung »DUCKOMENTA – Präsentation des Weltkulturerbes der Enten« betrachtet die Welt aus einer speziellen Perspektive. Während die Menschheit Geschichte schrieb, blieben die Enten lange Zeit unentdeckt. Doch Fossilien, fremde Artefakte, Gemälde oder Skulpturen aus allen Epochen und Teilen der Welt beweisen, dass die Enten den Menschen nicht nur einmal mehr als eine Schnabellänge voraus waren. Die Berliner Künstlergruppe interDuck kreiert seit über 30 Jahren Enten-Exponate, inspiriert von Highlights der menschlichen Kunst- und Kulturgeschichte. Im Ägyptischen Museum werden viele originale Werke präsentiert, darunter einige Neuentdeckungen aus dem Alten Ägypten und überraschende Funde aus dem Magazin des Museums. Die Besucher sind aufgerufen, im Stadtbild nach Enten jeglicher Art Ausschau zu halten und die Bilder an info@smaek.de zu schicken. So soll die Galerie weiterwachsen.
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Gabelsbergerstr. 35 | Mi–So 10–18 Uhr, Di 10–20 Uhr

MOZARTFEST AUGSBURG 2021

mozartfest

Sarah Christian und Maximilian Hornung spielen Freistil bei Mozartfest | © Marco Borggreve

Das Mozartfest Augsburg verdichtet seine digitale Kulturvermittlung.
Kleiner Goldener Saal | Augsburg /Göggingen | Parktheater im Kurhaus
15.–29. Oktober | verschiedene Zeiten
tickets: 0821 324 3251
Hier der Artikel von Roland H. Dippel

UNDRESSED (bis 23. Oktober)
Was dürfen Bilder und was nicht? Von Anbeginn war die Aktfotografie mit einem erotischen Subtext konnotiert, mehr oder weniger deutlich ausformuliert. Wie auch in den anderen fotografischen Themenbereichen pendelt die Bandbreite der Aktfotografie seit den 1920er-Jahren zwischen Inszenierung und Realismus. Die Ausstellung fordert den Betrachter auf zu erkunden, welcher Spielarten sich die hier 23 versammelten Positionen bedienen, um den über die bloße Darstellung eines unbekleideten Körpers hinausgehenden Kunstanspruch zu rechtfertigen.
Galerie Ingo Seufert | Schleißheimer Str. 44
Mi 14–17.30 uhr, Do und Fr 14–19 uhr, Sa 11–15 uhr

Freitag, 22. Oktober
SPIELART
Das Münchner Spielart-Festival erfindet sich als Phönix aus der Pandemie neu – und knüpft gleichzeitig an frühere Erzähllinien an.
verschiedene Spielorte | 22. okt. bis 6. nov. | Tickets: 089 45818181
Den Artikel von Silvia Stammen gibt es in der Ausgabe 111

12. HIGHLIGHTS (bis 24. Oktober)
Die 12. HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse gilt unter den Verkaufsausstellungen als Flagschiff im Highend-Segment. Sammler finden in diesem Herbst Meisterwerke wie Emil Noldes »Die Huldigung« und die Neuentdeckung des Gemäldes »Waldlandschaft mit heiligem Hubertus« von Jan Brueghel dem Jüngeren. Etwa 50 internationale Kunsthändler stellen Glanzstücke aus verschiedenen Epochen, Genres und Gattungen aus, darunter historisches Meissner Porzellan aus dem Besitz des barocken Monarchen August des Starken, ein 4000 Jahre altes Kykladenidol, Werke von Franz Marc und Andy Warhol, Sigmar Polke und Norbert Bisky, ebenso wie moderne Fotografien von Terri O’Neills und Franco Rubartelli. Dabei sind auch diverse Galerien, wie die Münchner Galerie Jordanow mit Arbeiten von Margriet Smulders und Manfred Mayerle. Das Highlights-Lab stellt erstmals vielversprechende Positionen von Akademie-Studierenden aus Deutschland vor.
Residenz, Kaiserhof | Eingang Hofgarten, Residenzstr. 1 | Täglich 11–20 Uhr, Do bis 22 Uhr, So bis 18 Uhr

DIE SCHLACHT: LEBEN IN DER BARBAREI ODER: JEDER GEGEN JEDEN
Heiner Müllers »Die Schlacht« deckt in fünf Miniaturen die Lüge von der Volksgemeinschaft auf.
dasvinzenz im Mucca31 | Dachauerstr. 114
22., 23. Okt. | 20 Uhr | 24. Okt. | 18 Uhr
Tickets: info@dasvinzenz.de
Den Artikel von Christiane Wechselberger gibt es in der Ausgabe 111

TUTZINGER BRAHMSTAGE (bis 24. Oktober)
Zum 24. Mal wird fast ganz Tutzing zur Konzertbühne: Zu Ehren des berühmten Sommerfrischlers Johannes Brahms stehen fünf Konzerte auf dem Programm. Der international gefeierte Tenor Julian Prégardien eröffnet das Festival mit Kunstliedern und Volkslied-Bearbeitungen von Johannes Brahms und Gustav Mahler in der Evangelischen Akademie. Am 14. Oktober spielen in der Aula des Tutzinger Gymnasiums der Klarinettist Roman Gerber und der Pianist Oliver Bunnenberg Werke von Johannes Brahms, Alban Berg und Leonard Bernstein. Am 17.Oktober präsentiert der Pianist und Händelspezialist Martin Stadtfeld Stücke von Händel, Brahms und Beethoven. Meisterhafte Orgelwerke von Brahms, Bach und Reger gibt es am 22.Oktober, interpretiert von der Tutzinger Kirchenmusikerin Helene von Rechenberg. Den feierlichen Schlusspunkt am 24.Oktober gestaltet das Schumann Quartett zusammen mit dem a-Moll-Streichquartett von Johannes Brahms, Haydns Kaiserquartett und Stücken von Leos Janàcek (Bratsche: Liisa Randalu).
Diverse Spielorte | Programm und Tickets

DIE WAHRHEITEN
Jochen Schölch inszeniert Hübner/Nemitz’ Konversationsstück »Die Wahrheiten« im Metropoltheater.
Metropoltheater | Floriansmühlstr. 5 | 23.–26., 29., 30. Nov., 2.–6. dez. | 19 uhr | Tickets 089 32 19 55 33
Den Artikel von Anne Fritsch gibt es in der Ausgabe 111

τραῦμα – DER KÖRPER VERGISST NICHT
Die Ausstellung »τραῦμα – Der Körper vergisst nicht« im DG Kunstraum und im Kunstraum München beschäftigt sich mit dem thema Trauma in der aktuellen Kunst
DG Kunstraum | Finkenstr. 4 | bis 22. Oktober
Di bis Fr 12–18 Uhr
Den Artikel von Erika Wäcker-Babnik gibt es in der Ausgabe 111

Samstag, 23. Oktober
CAMILLE BERTAULT
Die Sängerin Camille Bertault lässt sich ungern etwas vorschreiben. Das macht ihre Musik zur Überraschung.
Jazzclub Unterfahrt | Einsteinstr. 42
23. Oktober | 20.30 uhr | Tickets: 089 448 2794
Den Artikel von Ralf Dombrowski gibt es in der Ausgabe 111

FUNKY TOWN

funky town

Luiza und Dmitrii alias Duo Spirit | © Heike Kraemer

Mit »Funky Town« gelingt dem Gop eine seiner bislang besten Shows.
GOP Varieté-Theater | Maximilianstr. 47 | bis 7. Nov.
Di bis Do, 20 Uhr, Fr, Sa 17.30 und 21 Uhr, So 14 und 18 Uhr
tickets: 089 210288444
Hier der Artikel von Sabine Leucht

Sonntag, 24. Oktober
NOMFUSI
Ampere | Zellstraße 4 | 19.30 Uhr
Tickets: 089 5481818
Viele Künstler:innen hatte es schwer während der vergangenen Monate. Wirklich kompliziert aber wurde es nicht für die Großen mit Rücklagen, die vor allem keine Konzerte mehr spielen konnten, sondern für die, die sich gerade im Aufbau ihrer Karriere befanden. Nomfusi zum Beispiel war während des vergangenen Jahrzehnts sporadisch auf Münchner Bühnen zu erleben und machte sich einen Namen als popinspirierte Sängerin mit südafrikanischen Wurzeln, die Stilelemente ihrer Heimat mit einer Prise Soul und Funk ans Publikum brachte. Für ihr inzwischen viertes Album »The Red Stoep« zog sie ihren Bogen nun noch etwas weiter und brachte Themen mit in ihre Lieder, die sie während der vergangenen Jahre beschäftigten. Nomfusi erzählt von den Townships und Frauen, die sich dort gegen die kulturellen Widerstände und patriarchale Gewohnheiten durchsetzen müssen. Sie singt von Heilerinnen, von ihren Erinnerungen als alleinerziehende Mutter, aber auch von wunderbaren Momenten ihrer Kindheit, von Leidenschaft und Hoffnung, Spiritualität, Liebe und Lebensfreude, die den Alltag begleiten. Das Ganze mit solidem Groove als Basis, in wechselnden Sprachen von Englisch bis Xhosa und mit der Chupze einer Künstlerin, die mit ihrem neuen Album nun einen großen Schritt nach vorne gehen will.

ENDE DER ZEITZEUGENSCHAFT?

zeitzeugenschaft

Zeitzeugeninterview Max Mannheimer, 1998 | © Screenshot: NS-Dokumentationszentrum | © Haus der Bayerischen Geschichte, Regensburg

Eine neue Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum widmet sich dem Thema Zeitzeugenschaft im Wandel der Zeit.
NS-Dokumentationszentrum München
Max-Mannheimer-Platz 1 | bis 14. November
Di–So 10–19 Uhr | Eintritt frei | öffentlicher Rundgang: 24./31. Okt., 7./14. Nov., jew. 10 Uhr; 26. Okt., 2./9. Nov., jew. 17.30 Uhr
(Anmeldung erforderlich unter: buchung.nsdoku@muenchen.de) | 22.9.: Online-Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube | Informationen undtagesaktuelle Termine
Hier der Artikel von Chris Schinke

Montag, 25. Oktober
ANKÜNDIGUNG EINER VORALBERGER THEATERGRUPPE IN ZEITEN DER PANDEMIE
In seinem neuen Stück probiert sich Stefan Kastner als Solodarsteller aus und verzichtet auf Fußball – eigentlich.
Schwere Reiter | Dachauer Str. 114 | 25.–27. okt.
Tickets
Den Artikel von Sabine Leucht gibt es in der Ausgabe 111

Dienstag, 26. Oktober
BAYERISCHE SUFFRAGETTEN

bayerische suffragetten

Dass Ehe kein Beruf ist, wussten schon die bayerischen Suffragetten (Ensemble) | © Julian Baumann

Jessica Glause stellt in »Bayerische Suffragetten« Vorkämpferinnen der Emanzipation in Bayern vor.
Kammerspiele | 26., 31. Okt. | 20 Uhr
Tickets: 089 23396600
Den Artikel von Christiane Wechselberger gibt es in der aktuellen Ausgabe

Mittwoch, 27. Oktober
VOLKSVERNICHTUNG ODER MEINE LEBER IST SINNLOS (bis 30. Oktober)
Eine Radikalkomödie nannte Werner Schwab sein Stück »Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos«. Der früh verstorbene Autor schrieb Theatertexte, die schwer zu lesen sind. Man muss sie sich auf der Bühne ersprechen, damit sie wirken. Regisseur Bernd Seidel inszeniert die Mietshausgroteske, in der Frau Grollfeuer, die Hausbesitzerin aus der Beletage, ihre Nachbarn zu einer angeblichen Geburtstagsfeier einlädt. Frau Wurm und ihren Sohn Hermann, der ein großer Künstler werden möchte, und die sich am liebsten gegenseitig umbringen würden. Und Familie Kovacic, in der es albtraumhaft brutal und übergriffig zugeht. Auf der Feier eskalieren die Konflikte, aber am Ende singen alle zusammen Happy Birthday.
theater … und so fort | hinterbärenbadstr. 2
20 uhr | www.theaterundsofort.de | tickets: 089 23219877
weitere vorstellungen: 3.– 6.11.

UNSERE ZEIT
Simon Stone versucht im Resi »Unsere Zeit« durch die Augen Ödön von Horváths zu sehen.
Residenztheater | 27., 28. Okt. | 17 Uhr | Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Sabine Leucht gibt es in der Ausgabe 111

Donnerstag, 28. Oktober
THOMAS BERNHARD: EINFACH KOMPLIZIERT (bis 4. Dezember)
Thomas Bernhards komödiantisches Weltekeltheater hat auch 32 Jahre nach seinem Tod nicht an Aktualität verloren. Es geht um nichts weniger als um Sinn und Zweck des Lebens. Wie wollen wir leben? Alles neu oder so wie immer? Der einsame Schauspieler »ER« (Hubert Bail) hat sich angesichts der bevorstehenden Totalverblödung der Menschheit in die absolute Einsamkeit zurückgezogen. In einem komödiantischen Totentanz zwischen Genialität und Größenwahn sucht er nach Klarheit: Warum ist er mit seiner geliebten Rolle des dritten Richard in Shakespeares Drama gescheitert? Hat er als Schauspieler und als Mensch versagt? Für welche Richtung hätte er sich ohne Kompromisse entscheiden sollen? Liegt in der Jugend unsere Rettung? Regie & Bearbeitung: Alois-Michael Heigl
Üasinger Fabrik / Theater Viel Lärm Um Nichts
August-Exter-Str. 1 | jeweils Do, Fr, Sa, 20 uhr
Tickets

LITAUISCHES KULTURJAHR IN BAYERN (bis 5. Dezember)
Litauen ist derzeit in Bayern prominent mit einem »Kulturjahr« vertreten und wartet mit zahlreichen hörens- und sehenswerten Veranstaltungen auf: Bilder der litauischen Malerin Patricija Jurkšaitytė zeigt von 6.10. bis 5.12. die Neue Galerie im Höhmannhaus in Augsburg. Charakteristisch für Jurkšaitytės Werk ist die Abwesenheit: In ihrer Serie »Landscapes and Interiors« entfernte sie signifikante Attribute aus Bildern der klassischen Malerei und legte Randzonen frei, um neue Perspektiven zu schaffen. In »Dutch Stories« hat sie die Interieurs von Antiquitätenläden im Stil der niederländischen Meister neu gestaltet und hinterfragt so tradierte Begriffe von Zeit und Raum. Auch musikalisch ist Litauen ein heißes Pflaster, das nur viel zu selten in internationale Gefilde führt: Das Nürnberg Pop Festival am 8.10. und 9.10. füllt diese Lücke und präsentiert neue litauische Pop- und Elektromusik u.a. von SHISHI, Timid Kooky und Junior A. Und das 20. Augsburger Medienkunstfestival LAB30 führt von 28.10. bis 31.10. eine eigens zu diesem Anlass entstandene Komposition für Orgel, Flöte und Elektronik des Komponisten und Soundartisten Arturas Bumteinas auf.
Neue Galerie, Augsburg, Nürnberg Pop Festival LAB 30, Augsburg | Diverse Orte | Lyrik Kabinett, München | Details zum Programm

Freitag, 29. Oktober
ICH STRAHLE AUS. 100 JAHRE JOSEPH BEUYS

beuys

Eines der bekanntesten Multiples (mit einer Auflage von 200 Exemplaren), in München mehrfach zu sehen – Joseph Beuys: »Capri-Batterie« | 1985
Glühbirne mit Steckerfassung und Zitrone, Holzbox, 8 x 11 x 6 cm | © VG BildKunst, Bonn 2021

Das Beuys-Jubiläum wird auch in München mit Ausstellungen zelebriert.
Verschiedene Orte | diverse Ausstellungszeiten und Veranstaltungen siehe Booklet | Stadtplan
Pinakothek der Moderne | Barer Str. 40 | Beuys-Räume (17–20) der Sammlung Moderne Kunst | | Di–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Hier der Artikel von Joachim Goetz

HERBERT NAUDERER: SEKTOR 29 (bis 30. Oktober)
In seinem Zyklus »Das Haus des Erfinders« nimmt Herbert Nauderer Bezug auf Ereignisse der deutschen Geschichte, auf aktuelle Geschehnisse, Traumata und Verschwörungstheorien, aber auch auf Dokumente einer privaten, fiktionalisierten und verrätselten Biografie des »Erfinders«. Je näher man diesem »Erfinder« kommt, umso mehr entzieht er sich einer eindeutigen Erklärung. Wer ist der »Erfinder«? Ein Schöpfer im religiösen Sinn? Ein Künstler? Ein Abbild des Betrachters? Oder steht er für eine dunkle Macht, die die Menschheit bedroht? In Zeichnungen, Fotomontagen, Dokumenten, Objekten und Videoarbeiten geht Nauderer lustvoll auf eine imaginäre Expedition ins Gruselkabinett jenseits der Eindeutigkeiten.
Galerie Artoxin | Kirchenstr. 23 | Mi, Do, Fr 13–19 Uhr, Do bis 22 uhr, Sa 12–18 Uhr

Samstag, 30. Oktober
FRIEDENSPREIS DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS 2021:
TSITSI DANGAREMBGA »ÜBERLEBEN«
Literaturhaus, Saal | 20 Uhr | Saal-Tickets: 15 Euro, Stream-Tickets ab 5 Euro
Der Debütroman »Aufbrechen« der aus Simbabwe stammenden Autorin Tsitsi Dangarembga erschien 2019 in Deutschland. Es ist der erste Teil einer international erfolgreichen Romantrilogie. Die Autorin engagiert sich im Kampf um globale Gerechtigkeit, für die Rechte von Frauen und für politische Veränderung in Simbabwe. Im Literaturhaus präsentiert sie den letzten Teil der Trilogie »Überleben«.

Sonntag, 31. Oktober
NACHTS. CLUBKULTUR IN MÜNCHEN

nachts

Techno, legendär: Industrieästhetik im
Ultraschall | © Marcus Zumbansen

Dirk Wagner stand selbst oft an den Plattentellern. Diesmal schlendert er durch die Ausstellung »Nachts«.
Münchner Stadtmuseum | St.-Jakobs-Platz 1
bis 1. Mai 2022 | Di bis So 10–18 Uhr
Tickets: 089 233 22370
Hier der Artikel von Dirk Wagner

Montag, 1. November
#WURZELSPITZEN

#wurzelspitzen

Blick über das Gelände mit »Sequoioideae« von Daniel Bräg, »Radix« von Marco Schuler, im Hintergrund die »Bank für die Zeit des Virus und danach« von Anke Mellin und eine von fünf »Wurzelspitzen«-Figuren von Josef Lang | © Foto: heiders büro

Beim Zwischennutzungs-Projekt #wurzelspitzen tummeln sich 30 Künstler und Künstlerinnen auf einem ehemaligen Gärtnereigelände mitten in Seeshaupt.
Gelände der ehemaligen Gärtnerei Demmel
Baumschulenstr. 3, 82402 Seeshaupt | bis März 2022 | Sa und So 14–18 Uhr | Zum umfangreichen Veranstaltungsprogramm mit Kuratorenführungen, Künstlergesprächen, Performances und Musik sowie den jeweils geltenden Hygieneregeln siehe Heiders Büro und Instagram
Hier der Artikel von Erika Wäcker-Babnik

Dienstag, 2. November
JOSEPH BEUYS – 100 JAHRE. ZEIGE DEINE WUNDE. PLASTIKEN UND ENVIRONMENTS AUS DER SAMMLUNG LOTHAR SCHIRMER UND DEM LENBACHHAUS
Das Beuys-Jubiläum wird auch in München mit Ausstellungen zelebriert.
Städtische Galerie im Lenbachhaus | Luisenstraße 33
Dauerausstellung | Di–So/Fei 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Hier der Artikel von Joachim Goetz

Mittwoch, 3. November
SCHNAPSTRINKEN. MIT STIL. AUS SPASS. ALS DROGE
Einst Medizin, bis heute Genussmittel: Eine Ausstellung im Nationalmuseum widmet sich der Kultur des Schnapstrinkens
Bayerisches Nationalmuseum | Prinzregentenstr. 3
bis 30. Januar 2022 | Di bis So/Feiertag 10–17 Uhr, Do bis 20 uhr | Führungen (begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: 089 21124317): 14. Nov./5. Dez., 11 uhr | Das illustrierte Begleitheft (64 S.) kostet 5 Euro
Den Artikel von Franz Adam und Franziska Mayer gibt es in der Ausgabe 111

Donnerstag, 4. November
TUE GREENFORT: ALGA
Die ERES-Stiftung zeigt die komplexen Arbeiten von Tue Greenfort
ERES-Stiftung | Römerstr. 15 | bis 29. Januar 2022 | Samstag 11–18 uhr und nach Vereinbarung (089 38879079) | Eintritt frei | Es gilt die
3-G-Regel | Ein Katalog erscheint im Oktober
Wissenschaftsprogramm
Den Artikel von Joachim Goetz gibt es in der Ausgabe 111

Freitag, 5. November
IM LABYRINTH DER ZEITEN.
MIT MORDECHAI BERNSTEIN DURCH 1700 JAHRE DEUTSCH-JÜDISCHE GESCHICHTE

labyrinth der zeiten kultur

© Jüdisches Museum, München

Mordechai Bernsteins Zeugnisse jüdischen Lebens führen durch ein »Labyrinth der Zeiten«.
Jüdisches Museum München
Sankt-Jakobs-Platz 16 | bis 13. Februar 2022
Hier der Artikel von Thomas Kiefer

Samstag, 6. November
POP PUNK POLITIK. DIE 1980ER JAHRE IN MÜNCHEN

kultur

© Volker Derlath

Monacensia im Hildebrandhaus | Maria-Theresia-Straße 23 | 30. April 2021 – 31. Januar 2022
Von Punk bis Pop, von »Freizeit 81« bis Baader Café – die Monacensia wirft einen frischen Blick auf die Münchner Stadtgeschichte der 1980er Jahre.
Hier der Artikel von Ralf Dombrowski

Sonntag, 7. November
HERZ AUS GLAS

herz aus glas

Dass Ehe kein Beruf ist, wussten schon die bayerischen Suffragetten (Ensemble) | © Julian Baumann

Elsa-Sophie Jach bringt Herbert Achternbuschs Drehbuch »Herz aus Glas« auf die Bühne.
Marstall | 7. Nov | 19 Uhr
Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Silvia Stammen

Montag, 8. November
MÜNCHENER KAMMERORCHESTER,SAISON 2021/22

münchener kammerorchester

Clemens Schuldt, Chefdirigent und Vordenker beim Münchener Kammerorchester | © Marco Borggreve

Das Münchener Kammerorchester blickt weiter über die Grenzen zu den Nachbarn der Musik.
Prinzregententheater | 14. Okt. 2021 bis 23. Juni 2022 | 20 Uhr | Tickets: 089 5481 8181
Hier der Artikel von Rita Argauer

Montag, 22. November
DIE TRAGÖDIE DES MACBETH

macbeth

Blutiges Spiel um die Krone: Jakob Immervoll als Macbeth | © Gabriela Neeb

Am Volkstheater inszenierte der neue Hausregisseur Philipp Arnold zum Abschied von der Brienner Straße Shakespeares »Macbeth«.
Ab Herbst mordet der Schotte im Neubau am Schlachthof – passt doch.
Volkstheater | Tumblingerstr. 29
Spielzeit 2021/2022 (ab 15. Okt.)
Tickets ab 9. Sept. unter 089 5234655
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Mittwoch, 24. November
WILDNIS
Petra Winterstellers »Wildnis« rollt die Traumata der Nachkriegszeit auf
theater … und so fort | Hinterbärenbadstr. 2 | 24.–27. Nov., 1.–4. Dez. | 20 Uhr | Tickets: 089 23219877
Den Artikel von Christiane Wechselberger gibt es in der Ausgabe 111

ab Dezember 2021
(R)EVOLUTION
Jochen Schölch inszeniert »(R)Evolution« von Yael Ronen und Dimitrij Schaad im Metropoltheater mit Ernst und Komik.
Metropoltheater | Floriansmühlstr. 5 | wieder
ab Dezember | Tickets: 089 32195533
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Sonntag, 13. März 2022
MONTY PYTHON’S DAS LEBEN DES BRIAN
Aus Leinwandslapstick wird Oratorium: »Das Leben des Brian« im Gärtnerplatztheater.
Gärtnerplatztheater | 13. März, 4., 30. April 2022 | 20 Uhr | Tickets: 089 4482794
Den Artikel von Klaus Kalchschmid gibt es in der aktuellen Ausgabe