Mit unserem Kalender zeigen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Kultur in München. Egal ob Theater, Musik, Ausstellungen … Mehr gibt es in unserer Print-Ausgabe.

Kultur in München:

Montag, 26. Juli
RYKENA/JÜNGST: »ROSE LA ROSE« (bis Montag, 26. Juli)
Das Choreografinnen-Duo Rykena/Jüngst taucht zusammen mit den Performer*innen Amelia Cavallo und Tian Rotteveel in die obskure Welt von Showkultur und Spektakel ein. Sie huldigen dem Dazwischen, vor und nach der Verführung, vor und nach dem Höhepunkt und eröffnen Imaginationsräume, in denen klischeehafte Vorstellungen von erotischen Körpern hinterfragt werden. Stimmen und Körper verschmelzen zu einem Gebilde verflochtener Erzählungen.
HochX | Entenbachstr. 37 | 20 Uhr
Tickets

IDOMENEO
Der Münchner Tänzer und Choreograf Dustin Klein geht konsequent seinen Weg.
Prinzregentheater | Prinzregentenstr. 45 | 22., 24. und 26. Juli, jweils 18 Uhr | Tickets: 089 21851920
Den Artikel von Clea Albrecht gibt es in der aktuellen Ausgabe

DEKALOG
Im Residenztheater setzt Calixto Bieto Kieslowskis »Dekalog« in spannende Szenen um.
Residenztheater | 26. Juli | 19.30 Uhr
Tickets: 089 2185 1940
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der aktuellen Ausgabe

SCHWARZ // WEISS. ZEITGENÖSSISCHE PAPIERSCHNITTE
Virtuos mit dem Messer gezeichnet: Die Neue Galerie Dachau präsentiert zeitgenössische Papierschneidekunst.
Neue Galerie Dachau | Konrad-Adenauer-Str. 20 | bis 25. Juli
Di–So/Fei 13–17 Uhr | Führung: 25. Juli, 14 Uhr (Anmeldung: 08131 5675-13)
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe

TANZWERKSTATT EUROPA

tanzwerkstatt europa

»Traces« von Wim Vandekeybus | © Danny Willems

Die Tanzwerkstatt Europa feiert ihren 30. Geburtstag.
21.7. bis 6.8. | Informationen zum Programm | Anmeldung zu den Workshops
Hier der Artikel von Christiane PFau

5. KUNSTAREAL-FEST: »BLICKPUNKTE« (bis 21. Juli)
Schauen, bis die Augen tränen: 18 Museen und Sammlungen, sechs Hochschulen, zwölf Kulturinstitutionen und etwa 40 Galerien in der Maxvorstadt bilden das Münchner Kunstareal. Sechs Tage lang ist im Juli der Eintritt in die Museen zwischen Königsplatz und Theresienstraße frei. Vor Ort und digital ergänzt ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Führungen und Workshops die Ausstellungen. Flanieren, plaudern, schauen, und zwischendurch ein Kaltgetränk auf den Wiesen zwischen den Museen: schöne Aussichten!

KATRIN SCHAFITEL: »ZWINK« (bis 30. Juli)
Das KloHäuschen | Thalkirchner Str./Ecke Oberländerstr., Großmarkthalle Westtor
Licht und Luft braucht der, die oder das ZWINK und kann jedes Wetter vertragen: am 17. 7. ab 17 Uhr im Westpark, am 17. 8. in den Isarauen, am 17. 9. im Kreativquartier – und dazwischen unangekündigt wo auch immer. Katrin Schafitels Objekt-Tanz im öffentlichen Raum mit dem bunten Kostüm von Robert Kis exploriert die Umgebung und improvisiert aus dem Moment. Am 23. Juli (20.30 Uhr) zieht ZWINK ins Klohäuschen, wo es bis 30. Juli (20.30 Uhr) zu Gast ist.

Dienstag, 27. Juli
MÜNCHENS KLEINSTES OPERNHAUS: »FRAU LUNA«
Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe! Die Musik von Paul Lincke wühlt sich ins Ohr und bleibt drin, egal wie energisch man den Ohrwurm loszuwerden versucht. Das muss an der Berliner Luft liegen, in der Lincke seine burleske Operette von 120 Jahren schrieb, beschwingt von den damals beliebten »Mondrevuen« und dem Traum vom Fliegen. Darum geht es auch in »Frau Luna«: Der Mechaniker Fritz Steppke, verlobt mit Mieze Pusebach, bastelt an einem Ballon. Eines Nachts startet der Ballon mit allerlei Passagieren an Bord in den
Berliner Himmel und fliegt zum Mond, der sich als ewiger Vergnügungspark entpuppt. Zurück auf der Erde kommen sie zu der Erkenntnis, dass es auf dem Mond genauso zugeht wie in Berlin. Musikalische Leitung: Andreas Heinzmann, Regie: Franziska Reng
Pasinger Fabrik | August-Exter-Str. 1
Termine und Tickets

»NEAPEL UND CAMPANIA« (bis 30. September)
Sehnsuchtsland Italien: Bis sich im 20. Jahrhundert der breite Tourismus entwickelte, war die »Grand Tour« mit Aufenthalten in Neapel und Kampanien dem europäischen Adel und dem reichen Bürgertum vorbehalten. Zum Pflichtprogramm gehörten aber nicht nur die antiken Überreste von Pozzuoli und Pompeji bis Paestum, sondern auch Vulkane und heiße Bäder. Italien galt zwar als Paradies für Kunstund Archäologie-Aficionados, viel wichtiger wurde aber bald die vielversprechende Aussicht auf Sonne, Amore und Dolce Vita. Auch wenn so manche Glücksvorstellung enttäuscht wurde.
Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Katharina-von-Bora-Str.10 | Mo–Fr 10–18 Uhr

KUNST UND KAPITALVERBRECHEN. VEIT STOSS, TILMAN RIEMENSCHNEIDER UND DER MÜNNERSTÄDTER ALTAR

veit stoß

© Kirchenstiftung St. Maria Magdalena

Das Bayerische Nationalmuseum widmet sich in der Ausstellung »Kunst und Kapitalverbrechen« dem schillernden Bildschnitzer Veit Stoß, seinen Vergehen und dem einzigartigen Münnerstädter Altar, der von Tilman Riemenschneider geschnitzt und von Stoß farbig gefasst und mit Bildern bestückt wurde.
Bayerisches Nationalmuseum | Prinzregentenstr. 3 | bis 1. August | Di bis So, 10–18 Uhr | Anmeldung für ein Zeitfenster (bei einer Inzidenz unter 100) unter 089 21124317 | Der reich illustrierte Katalog (Hirmer-Verlag, 240 Seiten) kostet 39 Euro, im Museum 29 Euro
Hier der Artikel von Joachim Goetz
Eintritt frei

#KULTURLIEFERDIENST

kulturlieferdienst

Eine der vielen Stationen des Kulturlieferdienstes: Christin Henkel und Juri Kannheiser im Sommer 2020 auf dem Professor-Huber-Platz © Ralf Dombrowski

Alles wird anders. Clubs sind offiziell Kultur, die Straße wird zur Bühne. Und der Kulturlieferdienst hilft seit einem Jahr dabei, dass solche Ideen Wirklichkeit bleiben.
Auf Münchner Straßen | verschiedene Termine | Isarlust & Die Urbanauten
Hier der Artikel von Jürgen Moises

KLAUS KINOLD: LUDWIG MIES VAN DER ROHE – BARCELONA PAVILLON UND HAUS TUGENDHAT

klaus kinold

Klaus Kinold | © Jan Thorn-Prikker, Bonn

Er war ein Großer seines Metiers: der Münchner Architekturfotograf Klaus Kinold (1939–2021). Nun ist seine erste postume Ausstellung in der Walter Storms Galerie zu sehen.
Walter Storms Galerie | Schellingstr. 48
11. Juni bis 31. Juli | Di bis Fr 11–18 Uhr, Sa 11–16 Uhr
Hier der Artikel von Wolfgang Jean Stock

Mittwoch, 28. Juli
FRANZISKA BALL: »HILDEGARD KNEF – ABER SCHÖN WAR ES DOCH«
Für mich soll’s rote Rosen regnen. Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke. Ach ja, aber schön war es doch! Die Schauspielerin und Sängerin Franziska Ball widmet der unvergessenen Hildegard Knef einen Abend, in dem es um ihre Lieder ebenso geht wie um die dramatische Lebensgeschichte einer Ausnahmekünstlerin.
Ebenböckhaus | Ebenböckstr. 11
Tickets: MünchenTicket | Termine und Tickets

WAS DER BUTLER SAH

was der butler sah

In der psychiatrischen Praxis geht es hoch her (Ensemble) | © Birgit Hupfeld

Bastian Kraft inszeniert Joe Ortons boulevardeske Farce »Was der Butler sah« als irren Spaß im Marstall.
Residenztheater | 18., 28. Juli | 20 Uhr
Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Sabine Leucht

FÜRS GEHÖR UND GEMÜT
Brunnenhof Open Air | Residenz München | je 20 Uhr
Tickets: 089 5481 8181
Raus geht es, ein wenig luftiger bestuhlt als früher, aber trotzdem mit der passenden Stimmung, die echte Konzerte umweht. Und damit (außer dem immer ein wenig riskanten Wetter) nicht viel schief gehen kann, gibt es zur Sommersaison 2021 der Brunnenhof Open Airs zahlreiche alte Bekannte auf der Bühne zu erleben. Das Elisenquartet (8.7.) zum Beispiel mit Musik von Mozart bis Piazzolla, Bläserpretiosen mit Munich Tetra Brass (9.7.), das Bach Collegium München (28.7.) mit Mozart und Dvorak, aber auch viel Jazz und Stilverwandtes. Quadro Nuevo (14.7.) stellen ein Jubiläumsprogramm zum 25-Jährigen vor, die CubaBoarischen (15.7.) proklamieren »Dahoam is überoi«, das Claus Reichstaller Jazz Septett (17.7.) verneigt sich vor Quincy Jones und das Team rund um die Jazzrausch Big Band ist gleich in drei Variationen vor Ort, einmal en miniature mit LBT (16.7.), einmal mit dem »techné«-Programm (29.7.) und einmal mit der Sängerin Fiva als Gast (30.7.). Das und noch mehr bringt Stimmung in die Innenstadt. Zwar darf man sich noch nicht wieder in die Menge werfen. Aber das war bei den Brunnenhofkonzerten auch in früheren Jahren noch nie ein Thema.

Donnerstag, 29. Juli
SARAH BOSETTI: »ICH HAB NICHTS GEGEN FRAUEN, DU SCHLAMPE!«
Im lauschigen Garten des französischen Kulturinstituts ist auch Platz für die Lach- und Schießgesellschaft: Sarah Bosetti, 1984 von ihren Eltern erfunden, ist halb Mensch und halb Frau und wohnt in Berlin, wo sie sich im Scheinwerferlicht der Kabarettbühnen wärmt, um Heizkosten zu sparen. Aktuell wurde sie mit dem DieterHildebrandt-Preis 2021 ausgezeichnet. In der Begründung hieß es: »Schlangenzüngig,
mit süßlichen Worten, umwickelt sie den Gegner, bis sie ihm schließlich die Luft nimmt und ihn erdrückt.«
Institut français, Garten | Einlass 18.30, Beginn 19.30 | Kaulbachstr. 13 | Tickets

NKM NEUES KOLLEKTIV MÜNCHEN MEETS PERCUSSION
Gast des NKM ist heute der niederländischukrainische Schlagzeuger Konstantyn Napolov. Uraufgeführt wird »tamerai« von Anna Korsun, die u.a. bei Moritz Eggert studierte, Preisträgerin des niederländischen Gaudeamus Wettbewerbs ist und Stipendiatin der Villa Massimo in Rom war. Klaus-Peter Werani (Viola) spielt mit Napolov Luciano Berios »Naturale« für Viola, Schlagzeug und Zuspielungen. Außerdem stehen Stücke von Christian Richter, Robin de Raaf, Alexander Strauch u.a. auf dem Programm. Es spielen Konstantyn Napolov (Schlagzeug), Christoph Reiserer (Saxofon), Mugi Takai (Violine), Klaus-Peter Werani (Viola), Caio de Azevedo (Cello), Florian Daniel (Klavier) und Friedemann von Rechenberg (Elektronik).
Einstein Kultur | Einsteinstr. 42 | 20 Uhr | Tickets: Abendkasse

AMPHITRYON (bis 31. Juli)
Amphitheater im Englischen Garten
21 Uhr | bei Regen in der Mohr-Villa | Eintritt frei
Die Aufführungen des Münchner Sommertheaters von Ulrike Dissmann ziehen jeden Sommer bei schönem Wetter Menschen mit Picknick und Decke in den nördlichen Teil des Englischen Gartens, in dem sich das Amphitheater mit seinen breiten flachen Stufen versteckt. Abonniert auf klassische Komödien, wird in diesem Jahr Heinrich von Kleists »Amphitryon« gegeben. Das Verwirrspiel um den aus dem Krieg heimkehrenden
Amphitryon, seine Ehefrau Frau Alkmene und den Betrüger Jupiter, der in Gestalt Amphitryons Alkmene verführt, wird coronabedingt als Solo für nur einen Schauspieler inszeniert. Wie er das macht, wissen nur die Götter.

Freitag, 30. Juli
DIE KUH CARMEN (auch 1. August)
Hofspielhaus | Falkenturmstr. 8 | 15 Uhr
Tickets: 089 24209333
Wer käme wohl auf die Idee, aus George Bizets dramatischer Oper »Carmen« ein Musical für Kinder zu machen? Genauer gesagt, ein Muhsical. Dafür kommt in München eigentlich nur Dominik Wilgenbus in Frage. Keiner versteht es wie er, allen möglichen Spielarten von Musik Komödiantik zu entlocken, ohne sie ins Lächerliche zu ziehen. Die Hauptfiguren in der Produktion für Kinder ab vier sind also zwei Rindviecher. Die Kuh Carmen und der Stier Muhstafa. Doch da gibt es noch den Bauern, und der vereitelt Muhstafas Plan, Carmen die schönsten Ecken Andalusiens zu zeigen, und schleppt sie stattdessen in die Stadt Sevilla, wo es nicht ganz ungefährlich zugeht. Es steht zu erwarten,
dass es anders als im Original für Carmen und Muhstafa ein Happy End geben wird.

DA WAR EDEN (30. Juli, 1. August)
Teamtheater | Am Einlaß 2a | 20 Uhr
(So 18 Uhr) | Tickets: 089 2604333
Letzten Herbst nur kurz zu sehen, nimmt das Teamtheater »Da war Eden« nun wieder auf. Mark Twain verfasste die fiktiven Tagebücher der ausgedachten ersten Menschen aus der Schöpfungsgeschichte als Romanze mit Hindernissen. Auf einem seiner vielen Planeten und Sonnen experimentiert der Weltentwickler mit seinen Geschöpfen. Eines heißt Eva und ist recht verspielt und neugierig. Das andere heißt Adam und will vor allem seine Ruhe vor dem Störenfried Eva haben. Damit sind schon mal die etwas klischeehaften Probleme der Geschlechter miteinander vorgegeben. Regisseur Jacoub Eisa inszeniert daraus einen Theaterabend voller Fragen nach dem Wesen unserer Existenz.

»THE WORLD:REGLITTERIZED« (bis 10. September)
»Paradise is exactly like where you are right now … only much much better« heißt der Untertitel der 5. Künstlerbiennale, bei der viele
verheißungsvolle Namen vertreten sind, von Nevin Aladag, Laurie Anderson, Friedrich von Borries und Ayzit Bostan über David Claerbout, Deichkind, Esther Glück, Rodney Graham, Thomas Helbig, M+M, Rasso Rottenfusser und Thomas Ruff bis hin zu Tamiko Thiel, Gabriela Volanti, Jeff Wall, Stefanie Zoche u.a. Die Ausstellung reagiert unmittelbar auf die massiven Eingriffe in unsere Lebensgewohnheiten seit März 2020. Wie verändert sich unser allgemeiner Habitus unter dem Einfluss langandauernder sozialer Restriktionen? Die Kuratoren Alexander Timtschenko und Susanne Prinz setzen auf ein neues, anderes Funkeln, nicht nur auf den Dingen.
5. Biennale im Haus der Kunst München
Prinzregentenstr. 1 | Mo, Mi, So 10–18 Uhr, Do 10–22 Uhr, Fr-Sa 10–20 Uhr

GRAF ÖDERLAND

thiemo strutzenberger

© Birgit Hupfeld

Thiemo Strutzenberger hat einen Master in »Gender Studies«, schreibt komplizierte Stücke und hat als Schauspieler gerade einen Lauf. Ein Porträt des mit »Graf Öderland« zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Ensemblemitglieds des Residenztheaters.
Hier der Artikel von Sabine Leucht
ab 17. Mai 120 Tage in der Mediathek.

Samstag, 31. Juli
ICH STRAHLE AUS. 100 JAHRE JOSEPH BEUYS

beuys

Eines der bekanntesten Multiples (mit einer Auflage von 200 Exemplaren), in München mehrfach zu sehen – Joseph Beuys: »Capri-Batterie« | 1985
Glühbirne mit Steckerfassung und Zitrone, Holzbox, 8 x 11 x 6 cm | © VG BildKunst, Bonn 2021

Das Beuys-Jubiläum wird auch in München mit Ausstellungen zelebriert.
Verschiedene Orte | diverse Ausstellungszeiten und Veranstaltungen siehe Booklet | Stadtplan
Pinakothek der Moderne | Barer Str. 40 | Beuys-Räume (17–20) der Sammlung Moderne Kunst | | Di–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Hier der Artikel von Joachim Goetz

JOSEPH BEUYS. WER NICHT DENKEN WILL FLIEGT RAUS
Das Beuys-Jubiläum wird auch in München mit Ausstellungen zelebriert.
Galerie Klüser 1 + 2 | Georgenstr. 15 und Türkenstr. 23
bis 4. September
Hier der Artikel von Joachim Goetz

Sonntag, 1. August
GERHARD RICHTER. 54 ZEICHNUNGEN . 3 GRAUE SPIEGEL . 1 KUGEL.

gerhard richter

© Gerhard Richter 2021

Keine Wolken, keine Bäume, keine Schatten: Das zeichnerische Spätwerk von Gerhard Richter, zu sehen in der Pinakothek der Moderne, ist hochgradig intellektuell – und wunderschön.
Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne | Barer Str. 40 | bis 22. August
Di–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Ticket-Buchung
Hier der Artikel von Julie Metzdorf

Montag, 2. August
JOSEPH BEUYS – 100 JAHRE. ZEIGE DEINE WUNDE. PLASTIKEN UND ENVIRONMENTS AUS DER SAMMLUNG LOTHAR SCHIRMER UND DEM LENBACHHAUS
Das Beuys-Jubiläum wird auch in München mit Ausstellungen zelebriert.
Städtische Galerie im Lenbachhaus | Luisenstraße 33
Dauerausstellung | Di–So/Fei 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr
Hier der Artikel von Joachim Goetz

Dienstag, 3. August
LICHT, LUFT UND FARBE. MALEREI SÜDDEUTSCHER IMPRESSIONISTEN
Kaum mehr bekannte süddeutsche Maler des Impressionismus Iassen sich aktuell in der Gemäldegalerie Dachau entdecken.
Gemäldegalerie Dachau | Konrad-Adenauer-Str. 3, 85221 Dachau | bis 10. Oktober | Di–Fr 11–17 Uhr, Sa/So/Feiertag 13–17 Uhr | Führung: 11. Juli, 14 Uhr (Anmeldung: 08131 5675-13)
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Mittwoch, 4. August
GUDRUN SPIELVOGEL GALERIE & EDITION
Maximilianstraße 45 | Mi–Fr 14–18, Sa 11–14 Uhr, nach vorheriger Terminabsprache
Springtime/Summertime. Künstlerinnen der Galerie Erdmut Bramke, Petra Lemmerz, Yeun-Hi Kim, Karin Radoy, Marie Thérèse Vacossin | bis 28. August
Das Interview von Erika Wäcker-Babnik gibt es in der aktuellen Ausgabe

Donnerstag, 5. August
ANNA-FUNK-ENSEMBLE: »FAUST« (auch 6. August)
Alter Mann, junge Frau, ein teuflischer Pakt, am Ende die Katastrophe. Regisseurin Anna Funk macht aus dem klassischen Drama eine Familientragödie im Sommer 2021. Rausch und Schuld, Gut und Böse, die Freiheit und ihr Gegenteil werden im Grün zwischen Stauwehr und
Emmeramsbrücke, unweit vom Schwabinger Bach, genussreich zelebriert. Abendspaziergang inklusive.
Amphitheater im Englischen Garten
20.00 | Eintritt frei | Reservierung: tickets.funkensemble@gmail.com

Freitag, 6. August
IM LABYRINTH DER ZEITEN.
MIT MORDECHAI BERNSTEIN DURCH 1700 JAHRE DEUTSCH-JÜDISCHE GESCHICHTE

labyrinth der zeiten kultur

© Jüdisches Museum, München

Mordechai Bernsteins Zeugnisse jüdischen Lebens führen durch ein »Labyrinth der Zeiten«.
Jüdisches Museum München
Sankt-Jakobs-Platz 16 | bis 13. Februar 2022
Hier der Artikel von Thomas Kiefer

Samstag, 7. August
CUM-EX PAPERS (auch 8. August)
Schwere Reiter | Dachauer Str. 116 | 20 Uhr
Tickets
Silberne Kostüme, überdimensionierte Kopfatrappen und jede Menge Flitterkram am Boden. Das ist das Setting von »Cum-ex Papers« einer theatralen Recherche zum entfesselten Finanzwesen von Helge Schmidt. Seit Jahren beschäftigt der vielleicht größte Steuerbetrug die deutschen Gerichte. 55 Milliarden Euro soll der Schaden in Europa betragen. Grundlage für die Performance ist ein achtstündiges Interview mit einem Whistleblower, dessen Geschichten teilweise von Jonas Anders, Ruth Marie Kröger und Günter Schaupp umgesetzt werden. Das dokumentarische Stück Theater aus Hamburg erklärt die Mechanismen der kriminellen Machenschaften auf dem Aktienmarkt.

Sonntag, 8. August
POP PUNK POLITIK. DIE 1980ER JAHRE IN MÜNCHEN

kultur

© Volker Derlath

Monacensia im Hildebrandhaus | Maria-Theresia-Straße 23 | 30. April 2021 – 31. Januar 2022
Von Punk bis Pop, von »Freizeit 81« bis Baader Café – die Monacensia wirft einen frischen Blick auf die Münchner Stadtgeschichte der 1980er Jahre.
Hier der Artikel von Ralf Dombrowski

Sonntag, 15. August
SCHAU MER MAL
verschiedene Orte und online | Infos und Termine | Anmeldung: vermittlung@ theaterbueromuenchen.de
Schau mer mal, dann seng mer scho, diese wenig entscheidungsfreudige Aussage muss man im Augenblick leider auf fast alles anwenden. Das Theaterbüro München meint mit »Schau mer mal« aber wirklich schauen. Schauen, was die freie Szene in München so macht. Theatervermittlung nennt sich das und soll einen »unmittelbaren Blick auf Künstler*innen außerhalb von Scheinwerferlicht und Bühne« werfen lassen. Bühne und Scheinwerferlicht sind ja eh nicht, und so finden fünf der sieben Veranstaltungen zwischen 11. Mai und 18. September auf Zoom statt. Da kann man sich in #1 mit Susanne Schneider und Katelyn Skelley gemeinsam bewegen und atmen – vielleicht mal eine Alternative zu Faszientraining mit Karin auf Freizeitsport München – oder sich von Caitlin van der Maas in #6 ihre Recherchearbeit erklären lassen. Aber zwei Mal kann man auch in echt schauen. Zu ihrem 21. Geburtstag führt die Bairishe Geisha in »#2 Schwierigkeiten beim Verständnis« am 25. Mai in Kleingruppen über den Bogenhauser Friedhof. Treffpunkt für die Zwanzigminüter mit höchstens fünf Personen ist natürlich das Grab vom Monaco Franze. Um in »#5 Meerstern« mit Christiane Huber auf der Suche nach Wundern zu prozessionieren, muss man sich am 15. August nach Altötting auf den Kapellplatz begeben. Und damit das überhaupt wahr wird, vielleicht erst mal zur Hl. Corona wallfahrten. (Christiane Wechselberger)

Dienstag, 24. August
EULENSPIEGEL FLYING CIRCUS SCHWABING
Das Schloss Suresnes der Katholischen Akademie Bayern öffnet seinen Park für eine neue Kulturreihe. Mitten in Schwabing.
Katholische Akademie Bayern (Schloss Suresnes) | Mandelstr. 23 | 24. Aug. bis 12. Sept. | 19.30 Uhr | Tickets: 089 54 818181
Den Artikel von Ralf Dombrowski gibt es in der Juni-Ausgabe