dasvinzent feiert den Tag der Arbeit online.

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Wenn es live nicht geht, dann eben im Internet. To stream or not to stream, das ist derzeit die Frage. Dasvinzenz sagt Ja zum Streamen und lädt zum »Viruellen Theater, Folge 2« in die unendlichen Weiten des Internets. Damit das Kellertheaterfeeling aber erhalten bleibt, ist der Zugang auf 44 Zuschauerinnen und Zuschauer begrenzt. Dafür gibt es zwei Vorstellungen, und danach sind alle herzlich zur öffentlichen Premierenfeier eingeladen – natürlich nur virtuell wegen des Virus. Nach dem »Recht auf Faulheit« widmen sich Robert Spitz, Barbara Kastner, Michael Bischoff und Gäste in Folge 2 des viruellen Theaters dem Datum entsprechend thematisch dem »Tag der Arbeit«. An dem zieht man ja sonst gerne mal durch die Straßen, aber Demos sind ja nur noch für bis zu 50 Teilnehmer erlaubt. Und die müssen Abstand halten. Auf der virtuellen 1.-Mai-Demo des dasvinzenz muss keiner Abstand halten. Die Einheit von Zeit und Raum, die das Theater prägt, ist zwar nur noch eine virtuelle, weil der Raum halt das Internet ist, aber die Zeit bleibt die gemeinsame. Für diejenigen, die virtuell in dasvinzenz kommen, erzeugt das Team jedenfalls Theaterfeeling, versprochen.

Die drei vom dasvinzenz fragen sich, was im Virusfieber eigentlich aus all den anderen Themen geworden ist: Klimawandel, egal? Minderbezahlung im Gesundheits- und Pflegesystem, was solls? Hauptsache, der Gewinn der Betreiber stimmt? In einer Rückschau blicken sie vom Herbst 2020 auf den »Schwarzen April 2020« zurück, in dem die Wirtschaft tatsächlich einmal schlief und Gewinnmaximierung für wenige Reiche durch ein Heer von Armen mal nicht das oberste Ziel war.

Der Tag der Arbeit
dasvinzenz | online | 1. Mai | A-Premiere: 19 Uhr, B-Premiere: 20 Uhr | Dauer: 40 Minuten | Tickets: info@dasvinzenz.de (Teilnahmelink wird zugeschickt)

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