Das Teamtheater taucht in virtuelle Sphären, in Ottobrunn wird der Gitarre gehuldigt und die Theaterakademie nähert sich Georg Büchner. Wer dafür keine Zeit hat, wird die Woche wahrscheinlich auf dem DOK.Fest verbringen.

Das DOK.fest widmet Georg Stefan Troller eine Retrospektive | ©DOK.fest

Dienstag, 2. Mai
FMP: THE LIVING MUSIC
Haus der Kunst |bis 20. August |Konzerte:
5. und 6. Mai | 19.30 und 18.30 Uhr | Tickets: 089 21127113
Den Artikel von Klaus von Seckendorff gibt es in der aktuellen Ausgabe

Xiu Xiu
Milla | Holzstraße 26 | 2. Mai| 20.30 Uhr
Tickets: 089 18923101
Hier der Artikel von Matthias Pfeiffer

In einem Jahr mit 13 Monden
Marstall | Marstallplatz 4 | 2. Mai| 20 Uhr | Tickets 089 21851940
Hier der Artikel von Sabine Leucht

Mittwoch, 3. Mai
DOK.Fest München
3.–14. Mai| verschiedene Spielorte | vollständiges Programm und Spielzeiten
Hier der Artikel von Maximilian Sippenauer

Georg Büchner: »Lenz« (auch 5.5. und 6.5.)
Akademietheater| 20.00, Einführung: 19.30, Akademietheater Ost | Prinzregentenplatz 12 | Tickets: 089 21851970
Der graue Wald, der Nebel, die Nacht, alles bedrängt den jungen Dichter Jakob Lenz (Kjell Brutscheidt) unaufhaltsam. Nicht nur das Getöse der Außenwelt, auch die Stimmen in seinem Inneren werden ihm unerträglich. Der Getriebene ringt um Ruhe, doch gerade die Stille befördert seinen Wahn. Maike Bouschen (Regie) und Caio de Azevedo (Komposition), Absolventen des Master-Studiengangs Regie der Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München, hören genau in Büchners Sprachbilder und in Lenz’ Seelenzustand hinein und schaffen einen sphärischen Klangraum, der dessen Stimmungen wiedergibt.

J.-F. Guilbault, A. Joubert: »Unter W@sser«
Teamtheater Tankstelle | 19.30
Am Einlass 2a | ab 13 Jahren
Tickets: 089 2604333
auch 4.-6.5. und 10.-13.5.
Louis verschafft sich Zugang zum schulinternen Intranet und wird als »Narzissus« zum Superhelden. Er lässt die Schule ausfallen, verschickt Lösungen für Prüfungen und verbessert Noten. Sowohl seine eigene Schwester als auch Sedna, die den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten hat, verlieben sich in sein virtuelles Alter Ego. Das Spiel gerät außer Kontrolle. Was passiert, wenn man ein virtuelles Heer um sich schart, das real zuschlägt?
Regie: Philipp Jescheck

Donnerstag, 4. Mai
Tom Stoppard: »Rosenkranz und Güldenstern sind tot«
Hofspielhaus | 20.00 | Falkenturmstr. 8
Tickets: 089 24209333
auch am 5.5. und von 11.5.-29.6.
Hamlet trifft Godot: Nein, eben nicht. Die beiden von Shakespeare erfundenen Nebenfiguren Rosenkrantz und Güldenstern, die an Hamlets Stelle hingerichtet werden, schlittern durch die Geschichte ihres berühmten Jugendfreundes. Sie vertreiben sich mit endlosen Frage-undAntwort-Spielen die Zeit und machen in der Inszenierung von Dominik Wilgenbus den engen Raum ihrer Existenz zur Bühne.

Lesung: Matthias Politycki »Schrecklich schön und weit und wild«
Literaturhaus, Bibliothek | 20 Uhr

Harun Farocki – Counter Music
Haus der Kunst | Prinzregentenstr. 1
bis 28. Mai | täglich 10–20 Uhr, Do bis 22 Uhr
Den Artikel von Jürgen Moises gibt es in der aktuellen Ausgabe

Freitag, 5. Mai
Christoph Hölz: »Wohnen um 1900. Landhäuser und Gärten der Lebensreform«
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Raum 242 | 18.15 | Katharina-von-Bora-Str. 10
»Jedes Stück von ihm ist eine gute Handlung«, urteilte der Baumeister Henry Van de Velde über seinen Münchner Kollegen Richard Riemerschmid. Durchdrungen von den Idealen der Lebensreformbewegung um 1900 schuf der Maler, Kunsthandwerker und Architekt Riemerschmid in Feldafing mit der Villa Carl ein Gesamtkunstwerk. Garten und Wohnung sollten vom Gesamtentwurf bis zum Detail eine künstlerische Einheit bilden. Christoph Hölz vom Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck stellt Beispiele der Landhausarchitektur und ihrer Gärten um 1900 vor und geht der Frage nach, ob die gängige Formel vom
Jugendstil als Stil der Lebensreform heute noch gültig ist.

3. Festival der Gitarre
Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn | Rathausplatz 2
85521 Ottobrunn | 5. bis 7. Mai | 20 Uhr
(Konzerte) / 9 Uhr (Workshops) | Tickets: 089 60808 302
Den Artikel von Jürgen Moises gibt es in der aktuellen Ausgabe

Refugees – Eine Herausforderung für Europa
Fotografien von Herlinde Koelbl
Literaturhaus, Galerie | Mo–Mi & Fr 11–19 Uhr, Do 11–21.30 Uhr, Sa/So/Feiertage 10–18 Uhr
Begleitheft zur Ausstellung 4,50 Euro | bis 7. Mai 2017
Hier der Artikel von Florian Welle