Wer Maria Abramovic mag, sollte in die Galerie arToxin, wer Trump nicht mag, sollte ins PATHOS und wer überhaupt nicht weiß, was er mit dem Wochenende anfangen soll, sollte sich unsere Übersicht anschauen. Ach ja, und wer mehr über das Internet erfahren will, muss nicht am Rechner hängen bleiben, sondern kann zur ERES-Stiftung.

Das bin ich? – Matthias Oostrik: »plplpl.pl::scrutiny«| 2016 audiovisuelle Installation, 48-Kanal-Video, 6-Kanal-Sound | © Matthias Oostrik, Foto: Michel Boulogne (aus „No Secrets!“)

Samstag, 29. April
Kommando Pninim: »100 Tage Great Again«
PATHOS Theater| 20.30 | Dachauer Str. 112
Tickets: 0152 05435609
Wo ist die Welt hin, und was, bitte, ist das hier? Kommando Pninim – eine Münchner Theatergruppe aus Performerinnen und Performern, Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftlern – schaut durchs Brennglas auf die bisherige Präsidentschaft von Donald Trump. Seine Wahl hat Schleusen geöffnet, die die Welt in Hochgeschwindigkeit verändert haben. Kommando Pninim kontrastiert Fakten, wissenschaftliche Beobachtung und individuelle Perspektiven miteinander und versucht, diese im Theater greifbar zu machen. Das Ergebnis stellt Pninim an Tag hundert der Trump-Präsidentschaft erstmalig vor. Mit Isabelle Cohn, Mandana Mansouri, Michael Stadler; Konzept und Regie: Andreas Kohn

Ruth Geiersberger:
Marina Abramovic´: »Durch Mauern gehen«
Galerie arToxin| 20.00 | Kirchenstr. 23
Eintritt frei, Reservierung: 089 89083665 oder info@artoxin.de
Marina Abramovic´ beweist, wie zugänglich Perfomancekunst sein kann. »The Artist is present« heißt eine ihrer spektakulärsten Performances, die im MoMA Tausende von Besuchern anzog. Und so liest sich auch ihre Autobiografie: Es ist, als säße sie vor dem Leser, dem sie ihre Geschichte erzählt. Die Münchner Performancekünstlerin Ruth Geiersberger, auf den ersten Blick scheinbar das Gegenteil von Marina Abramovic´, leiht der Performance-Ikone ihre Stimme.

Unter dem Milchwald
Metropoltheater| Floriansmühlstr. 5 | 20 Uhr | 089 32195533
»Llareggub« ist wieder zurück, der fiktive walisische Küstenort, dem Dylan Thomas, der walisische Trunkenbold, in »Unter dem Milchwald« ein liebevolles, delirierendes Denkmal setzte. Ulrike Arnold, geschult an der Poesie der TamSProduktionen, inszenierte das ursprünglich als Hörspiel erschienene Tagesprotokoll einer Dorfgemeinschaft als herrlich komischen Schachterlteufelreigen in einem drehbaren Kasten mit Szenenüberschriften. Die skurrilen Dörfler, ob Kapitän, Krämerin, Totengräber, Bäcker, Briefträger, Pastor oder Lehrerin tag- und nachtträumen ihre geheimen oder offenen Sehnsüchte, und es zieht sie wie magisch in den Milchwald, den geheimen Ort, wo alles möglich ist

Ausstellung »Meine Hühner und ich«
mit Zeichnungen von Isabella Rossellini
Schirmer/Mosel Showroom in den Hofgartenarkaden
Galeriestr. 2 | nur noch 29. April | Sa 12–15 Uhr
Hier Simon Haucks Interview mit Isabella Rossellini

No Secrets! – Reiz und Gefahr digitaler Selbstüberwachung
ERES-Stiftung | Römerstr. 15 | bis 16. Juli | Di, Mi, Sa 11–17
Uhr u. n. Vereinb. | Eintritt frei | Kuratorenführungen: 29. April, 15 Uhr
Den Artikel von Clara Schneider gibt es in der aktuellen Ausgabe

Sonntag, 30. April
FMP: The Living Music
Haus der Kunst |bis 20. August |Konzerte:
5. und 6. Mai| 19.30 und 18.30 Uhr | Tickets: 089 21127113
Den Artikel von Klaus von Seckendorff gibt es in der aktuellen Ausgabe

Pollinger Tage für Alte und Neue Musik
Kloster Polling bei Weilheim | 30. April bis 9. Mai| 20.30 Uhr | Tickets: 089 54818181
Hier der Artikel von Ingrid Lughofer

Purrmann und der Expressionismus
Buchheim Museum | Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried | bis 9. Juli| Di–So/Fei 10–18 Uhr | jew. So, 15.30 Uhr, Dialogführungen mit Direktor Daniel J. Schreiber und Felix Billeter vom Purrman-Archiv und Gesprächspartnern: 30. April mit der Enkelin Annette Freifrau von König
Hier der Artikel von Thomas Betz

No Secrets! – Bilder der Überwachung
Münchner Stadtmuseum| St.-Jakobs-Platz 1 | bis 16. Juli
Di–So 10–18 Uhr
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Magische Transparenz. Heinrich Campendonk als Hinterglasmaler
Museum Penzberg – Sammlung Campendonk | Am Museum 1 (Karlstr. 61), 82377 Penzberg | bis 7. Mai
Mi–So 10–17 Uhr, Führungen So 11 Uhr
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Montag, 1. Mai
Anderthalb Stunden zu spät
Komödie im Bayerischen Hof | Promenadeplatz 6
bis 14. Mai| Mo bis Sa 20 Uhr, So u. Feiertage 18 Uhr
Tickets: 089 292810
Hier der Artikel von Hannes S. Macher

Refugees – Eine Herausforderung für Europa
Fotografien von Herlinde Koelbl
Literaturhaus, Galerie | Sa/So/Feiertage 10–18 Uhr
Begleitheft zur Ausstellung 4,50 Euro | bis 7. Mai 2017
Hier der Artikel von Florian Welle

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