Am Osterwochenende muss man sich nicht auf’s Eiersuchen beschränken. Das Residenztheater, das GOP oder das Buchheim Museum haben für Sie geöffnet.

Hans Purrmann: »Interieur mit zwei Frauen« | 1933 Öl / Lwd, 130 x 116,5 cm Privatbesitz | © VG Bild-Kunst, Bonn

Samstag, 15. April
FMP: The Living Music
Haus der Kunst | bis 20. August | Konzerte: 5. und 6. Mai | 19.30 und 18.30 Uhr | Tickets: 089 21127113
Den Artikel von Klaus von Seckendorff gibt es in der aktuellen Ausgabe

Die Troerinnen
Residenztheater | 20 Uhr
Tickets: 089 21851940
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

A A.M.
Heppel und Ettlich | Feilitzschstr. 12 | 19 Uhr | 089 38887820
Dass eine Katastrophe zur Gründung einer Theatergruppe führt, kommt nicht alle Tage vor. EnGawa, die japanisch-deutsche Gruppe um Regisseurin Otone Sato, formierte sich 2012, um künstlerisch auf die Atomkatastrophe von Fukushima zu reagieren. Wie die Veranda japanischer Häuser – »engawa« – wollen sie eine Mittlerstellung zwischen innen und außen, zwischen Vertrautem und Fremdem einnehmen. »A. a.m.« ist der erste Teil eines geplanten Triptychons über Kommunikation. Die findet in Japan anscheinend vorzugsweise im Büro statt. Eingebettet ist der Theaterabend in die alljährlich stattfindende Frühlingsveranstaltung »Hana Minga« mit Klavierkonzert, Papiertheatervorführung und Film.

Ausstellung »Meine Hühner und ich«
mit Zeichnungen von Isabella Rossellini
Schirmer/Mosel Showroom in den Hofgartenarkaden
Galeriestr. 2 | bis 29. April| Sa 12–15 Uhr
Hier Simon Haucks Interview mit Isabella Rossellini

Sonntag, 16. April
Backstage
GOP-Varieté-Theater | Maximilianstr. 47 | bis 23. April | Fr, Sa 17.30 und 21 Uhr | So 14.30 und 18.30 Uhr | Tickets: 089 21837300
Hier der Artikel von Petra Hallmayer

Anderthalb Stunden zu spät
Komödie im Bayerischen Hof | Promenadeplatz 6
bis 14. Mai| Mo bis Sa 20 Uhr, So u. Feiertage 18 Uhr
Tickets: 089 292810
Den Artikel von Hannes S. Macher gibt es in der aktuellen Ausgabe

Purrmann und der Expressionismus
Buchheim Museum | Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried | bis 9. Juli| Di–So/Fei 10–18 Uhr
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Das Schloss (Samstag und Sonntag)
Volkstheater | 19.30 Uhr
Hier der Artikel von Sabine Leucht

Macbeth (Sonntag und Montag)
Residenztheater | 19 Uhr
Hier der Artikel von Gabriella Lorenz

Montag, 17. April
Florian Schenkel: »Giovanni Battista B-A-C-H oder: der Mann, der keine Oper schrieb«
iRRland | 20.00 | Bergmannstr. 8
Fingerbrechende Klaviermusik, Fugen und: Kantaten, Kantaten und nochmals Kantaten – das ist das, was dem Laien vielleicht hauptsächlich zu Johann Sebastian Bach einfällt. Mehrmals vergessen und wiederentdeckt, gilt der Thüringer heute vielen als die Mutter aller Komponisten. Der Maler, Schriftsteller, Hörspielmacher und Drameladenhersteller, Schauspieler, Trinker und Raucher Florian Schenkel nähert sich der Person, von der man abseits ihrer Musik nicht viel weiß. Dabei erklärt Florian Schenkel auch, was Generalbass, Polyfonie und Clavicymbel sind und schließt sich der Meinung Beethovens an, der sagte: »Nicht Bach – Meer hätte er heißen sollen!«

No Secrets! Bilder der Überwachung
Münchner Stadtmuseum | St.-Jakobs-Platz 1 | bis 16. Juli
Di–So 10–18 Uhr

Agische Transparenz. Heinrich Campendonk als Hinterglasmaler
Museum Penzberg – Sammlung Campendonk | Am Museum 1 (Karlstr. 61), 82377 Penzberg | bis 7. Mai
Mi–So 10–17 Uhr
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe