Diese Woche hat wieder ein prallvolles Programm: Von Gletscherklängen im Einstein Kultur bishin zu Street-Art in der Olympiahalle. Und wenn man dann noch schaut, was unsere Theater zu bieten haben, wünscht man sich insgeheim, die Woche hätte mehr als sieben Tage.

Maximilian Brückner als Solness | © Arno Declair

Montag, 10. April
FMP: The Living Music
Haus der Kunst | bis 20. August | Konzerte: 5. und 6. Mai| 19.30 und 18.30 Uhr | Tickets: 089 21127113
Den Artikel von Klaus von Seckendorff gibt es in der aktuellen Ausgabe

The Tiger Lillies
Freiheiz| Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1
20 Uhr | Tickets: 089 54818181
Hier der Artikel von Wolf Kampmann

In einem Jahr mit 13 Monden
Marstall | Marstallplatz 4 | 10. April | 20 Uhr | Tickets 089 21851940
Hier der Artikel von Sabine Leucht

The Virgin Suicides
Kammer 1 | 10. April | 20 Uhr | Tickets 089 23396600
Den Artikel von Christiane Wechselberger gibt es in der aktuellen Ausgabe

Dienstag, 11. April
Jazz+: Uri Gincel Trio
Seidlvilla | 20.00 | Nikolaiplatz 1b
Tickets: Abendkasse
Der israelische Pianist Uri Gincel kam 2009 nach Berlin, wo er mit dem dänischen Bassisten Andreas Lang und dem deutschen Schlagzeuger Moritz Baumgärtner sein Trio gründete. Wenn man genau hinhört, entdeckt man noch die Jazzstandards, mit denen sie angefangen haben. Inzwischen nimmt die Suche nach neuen Formen, Klängen und Farben immer größeren Raum ein. Das Resultat ist eine intensive, facettenreiche musikalische Welt aus Improvisation, Sound und Tradition.

Unter dem Milchwald
Metropoltheater | Floriansmühlstr. 5 | 20 Uhr | 089 32195533 |
»Llareggub« ist wieder zurück, der fiktive walisische Küstenort, dem Dylan Thomas, der walisische Trunkenbold, in »Unter dem Milchwald« ein liebevolles, delirierendes Denkmal setzte. Ulrike Arnold, geschult an der Poesie der TamSProduktionen, inszenierte das ursprünglich als Hörspiel erschienene Tagesprotokoll einer Dorfgemeinschaft als herrlich komischen Schachterlteufelreigen in einem drehbaren
Kasten mit Szenenüberschriften. Die skurrilen Dörfler, ob Kapitän, Krämerin, Totengräber, Bäcker, Briefträger, Pastor oder Lehrerin tag- und nachtträumen ihre geheimen oder offenen Sehnsüchte, und es zieht sie wie magisch in den Milchwald, den geheimen Ort, wo alles möglich ist.

Mittwoch, 12. April
frameless #11: »Gletschermusik«
MUG im Einstein Kultur | 20.00
Einsteinstr. 42 | Eintritt frei
Die Abhängigkeit von digitalen Technologien in unserer Gegenwart ist beispiellos und stellt täglich neue Herausforderungen an die Nutzer. Die experimentelle Musikreihe »frameless« setzt sich mit den veränderten Lebensbedingungen im digitalen Zeitalter auseinander. Zu Gast sind diesmal der Klangkünstler Robert Lippok, der Videokünstler Lillevan und der traditionelle kirgisische Musiker Askat Zhetigen, die mit »Gletschermusik« die reale Gletscherschmelze in Zentralasien in einen abstrakten elektronischen Aufbau übersetzen. Das Objekt »Schubladen« des koreanische Künstlerduos KIM/JUNG ist eine klingende Holzkommode – kulturelles Klangarchiv und gleichzeitig elektronisches Instrument.

Christiane Rösinger
Strom | Lindwurmstr. 88 | 12. April| 20.30 Uhr
Tickets: 0180 6050400

Baumeister Solness
Volkstheater | 19.30 Uhr | Tickets 089 5234655
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Showing Eva Baumann
Tanzdendenz| Lindwurmstr. 88 | 12. April | 18 Uhr
Hier der Artikel von Thomas Betz

Donnerstag, 13. April
»Magic City – Die Kunst der Straße«
Kleine Olympiahalle | Di, Mi, Do, Fr, Sa, Feiertage 10.00–18.00 | So 10.00–22.00 | Mo außer in
den Ferien geschlossen | Spiridon-Louis-Ring 21
Tickets
In der Ausstellung »Magic City – Die Kunst der Straße« schaffen über 50 Street-ArtKünstler aus 20 Ländern gemeinsam eine Traumstadt aus überdimensionalen Wandarbeiten und Graffitis, 3-D-Illusionen, kuriosen Skulpturen, Miniaturarbeiten und Installationen. Die Kuratoren Carlo McCormick (New York) und Ethel Seno (Los Angeles) haben die Urban-Art-Protagonisten zusammengebracht, darunter Martha Cooper, ROA, Tristan Eaton, Ron English, DAZE, Shepard Fairey, Ganzeer, Loomit, Olek und Dan Witz. Street-Art-Legende Banksy ist mit prominenten Leihgaben in der Ausstellung vertreten. Artists in Residence kann man bei ihrer Arbeit in der Ausstellung zusehen. Den »Magic City«-Sound steuern die Komponisten Hans Zimmer und Lorne Balfe bei.

Backstage
GOP-Varieté-Theater | Maximilianstr. 47 | bis 23. April | Di bis Do 20 Uhr | Fr, Sa 17.30 und 21 Uhr | So 14.30 und 18.30 Uhr
Tickets: 089 21837300
Den Artikel von Petra Hallmayer gibt es in der aktuellen Ausgabe

Freitag, 14. April
Harun Farocki – Counter Music
Haus der Kunst | Prinzregentenstr. 1
bis 28. Mai | täglich 10–20 Uhr, Do bis 22 Uhr
Den Artikel von Jürgen Moises gibt es in der aktuellen Ausgabe

Ausstellung »Meine Hühner und ich«
mit Zeichnungen von Isabella Rossellini
Schirmer/Mosel Showroom in den Hofgartenarkaden
Galeriestr. 2 | bis 29. April| Mo bis Fr 12–19 Uhr, Sa 12–15 Uhr
Hier Simon Haucks Interview mit Isabella Rossellini