An diesem Wochenende startet nicht nur die MCBW. Unter anderem kommen LaBrassBanda in die Olympiahalle und der Fuchs ins Metropoltheater.

Der Schuh der Zukunft: Brooch, Collaboration with PARK Sun-doak & KIM Yeon-kyung | © National Intangible Heritage Center

Samstag, 4. März

DUO2KW expanding
Schwere Reiter Musik | 20.00 | Dachauer Str. 114
Tickets: reservierung@schwerereiter.de
Kai Wangler (Akkordeon) und Klaus-Peter Werani (Viola), beide mit den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten, Dirigenten und Ensembles vertraut, erweitern das Repertoire für die spannende Besetzung Viola-Akkordeon. Sie vergeben Kompositionsaufträge und entwickeln mit DUO2KW expanding ein eigenes Konzertformat. Heute spielen sie zwei Uraufführungen von Clara Iannotta (geboren 1983 in Rom), und Ulrich Kreppein, Jahrgang 1979. Diesen Werken stehen Kompositionen von Urosˇ Rojko und Rolf Riehm gegenüber.

MCBW Forum
Schalt- und Informationszentrale der diesjährigen MCBW ist nicht wie bisher das alte Messegelände auf der Theresienhöhe, sondern das Forum am Deutschen Museum auf der Isarinsel. Hier werden die fünf Fokusthemen »Smart People«, »Smart Objects«, »Smart City«, »Smart Economy« und »Smart Brands« nicht nur anhand von 20 Exponaten, sondern auch in Form von Vorträgen zur Creative Teatime jeweils ab 17 Uhr vorgestellt.

MCBW Forum
Forum am Deutschen Museum, Museumsinsel 1 | 4. bis 11. März
10–22 Uhr | 12. März| 10–18 Uhr
Den Artikel von Frank Kaltenbach gibt es in der aktuellen Ausgabe

10 Jahre LaBrassBanda
Olympiahalle| 4. März| 20 Uhr | Tickets: 089 54818181
Hier der Artikel von Ralf Dombrowski

Sonntag, 5. März

J. W. von Goethe: »Reineke Fuchs«
Metropoltheater| 19.00 | Floriansmühlstr. 5
Tickets | auch am 15.3.
Reineke Fuchs, das personifizierte Verbrechen, wird mit viel List zum Reichskanzler. So viele
Gewalttaten der Fuchs auch begeht, so sehr seine Opfer gegen ihn zeugen, immer besiegt er seine geistig unterlegenen Gegner durch Übermut und Gewandtheit, geschmeidige Sophistik und souveräne Verstellungs- und Überredungskünste. Das perfekte Stück, um die Gesellschaft und ihre Angewohnheit, das Recht zu verdrehen, zu verspotten. Fuchs: Matthias Grundig. Regie: Jochen Schölch

Thomas Mayer: »Macht kaputt, was Euch kaputt macht – Die Lust am Untergang«
iRRland| 20.00 | Bergmannstraße 8
Der popkulturellen Entwicklung war von Anfang an ein ambivalentes Verhältnis zur Zukunft eingeschrieben. Positionierten sich die Musiker und Bands der 50er Jahre noch als das absolut Neue, das nichts weniger sein konnte und wollte als die Repräsentation einer jungen Generation, zeigten sich schon wenige Jahrzehnte später Tendenzen der selbstreferenziellen Historisierung. In den einzelnen Pop-Bewegungen wurde das Phänomen »Zukunft« höchst unterschiedlich bearbeitet, was sich an Punkproduktionen genauso ablesen lässt wie an den Veröffentlichungen des Berliner Labels Digital Hardcore Recordings oder des Folk-Revivals.

Traumlandschaft
Schwere Reiter |5. März| 20 Uhr | Tickets: 089 21898226
Hier Anna Schürmers Interview mit Laura Konjetzky