Der Januar verabschiedet sich, die neue Woche ist schon da. Höchste Zeit zu schauen, wie der Feierabend sinnvoll genutzt wird.

Das Lenbachhaus feiert F. W. Murnau
© Deutsche Kinemathek Berlin

Montag, 30. Januar

Friedrich Wilhelm Murnau – Eine Hommage
Mit Filmessays von Alexander Kluge, Ulrike Ottinger, Guy Maddin
u.a. | Städtische Galerie im Lenbachhaus, Luisenstr. 33
Ausstellung bis 26. Februar| Mi–So/Fei 10–18 Uhr, Di bis 20 Uhr
Simon Haucks Interview mit Alexander Kluge erscheint in Kürze online

Dienstag, 31. Januar

Vita & Virginia
Mathilde Westend| Gollierstr. 81
31. Jan., 2., 3.Feb.| 20 Uhr
Tickets: Mathilde.westend@gmx.de
Den Artikel von Christiane Wechselberger gibt es in der aktuellen Ausgabe

ACT Jazz Night: Frank Woeste
Unterfahrt | 21.00 | Einsteinstr. 42
Tickets: 089 4482794
Frank Woeste (p, fender rhodes, organ, bass synth) präsentiert zusammen mit Ben Monder (g) und Justin Brown (dr) die neue CD »Pocket Rhapsody«. Darauf kann man erleben, dass er nicht nur ein großer Pianist ist, sondern auch ein bemerkenswerter Komponist und Arrangeur. »Pocket Rhapsody« ist einfallsreich, von kammermusikalischer Intimität und dann wieder so wuchtig wie eine Bigband. Das kann man lange hören!

Mittwoch, 1. Februar

Koreanisch
Galerie für angewandte Kunst
Pacellistraße 6–8 | 18.30 Uhr | bis 18. Februar| Mo bis Sa 10–18 Uhr
Hier der Artikel von Thomas Betz

Donnerstag, 2. Februar

Clockwork Orange (2. Feb – 4. Feb)
Teamtheater Tankstelle| Am Einlaß 2a | 20 Uhr
Tickets: 089 2604333
Als Anthony Burgess’ dystopischer Zukunftsroman »Clockwork Orange« 1962 erschien, rief die Darstellung völlig aus dem Ruder gelaufener Gewalt, an der sich die Hauptfigur Alex delektiert, Abscheu hervor. Heute erinnert sie an Vorkommnisse, von denen man in der Zeitung liest. Stanley Kubricks Verfilmung von 1971 mit ihrem versöhnlichen Ende hat ikonografisch Geschichte gemacht. Andreas Wiedermann, den man als Regisseur von Opern an ungewöhnlichen Orten kennt, arbeitet sich offensichtlich gern an Romanvorlagen ab. Nach »In Stahlgewittern« und »Jugend ohne Gott« hat er sich den Kultroman als Abschluss seiner »Europa-Trilogie« vorgenommen und will mit seiner Inszenierung zeigen, dass die rauen, britischen Sechziger auch heute nichts an anarchischer Aktualität eingebüßt haben

Don’t Forget to Die
HochX | Entenbachstr. 37 | 19 Uhr
Tickets: 089 90155102 | Münchenticket
Hier der Artikel von Silvia Stammen

Freitag, 3. Februar

Lydia Benecke: »Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben«
Kultur im Schlachthof, Saal | 20.00, Einlass
18.00 | Zenettistr. 9
Wenn Sie sich nach diesem Vortrag auf der dunklen Straße nicht wohlfühlen, ist das ganz normal: In ihrem Buch »Sadisten: tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben« widmet sich die Psychologin Lydia Benecke ausführlich den psychologischen Profilen sexueller Sadisten. Ausgehend von aktuellen und historischen wissenschaftlichen Erkenntnissen hat sie ein neues psychologisches Modell entwickelt, das das typische Täterprofil verständlich macht. Es schadet ja nie, gut informiert zu sein.