Viele der Favoriten aus der akutellen Ausgabe hat es in diese Woche verschlagen. Aber auch sonst ist natürlich wieder viel los.

»Die drei Musikanten« | © Staatliche Museen  zu Berlin, Gemäldegalerie, Foto: Jörg P. Anders

»Die drei Musikanten« | © Staatliche Museen
zu Berlin, Gemäldegalerie, Foto: Jörg P. Anders

Montag, 23. Januar

Selfciety
Whitebox | Atelierstr. 18 | 13. Jan. bis 26. Feb.
Mi bis So, 10–18 Uhr | Eintritt frei
Hier der Artikel von Christiane Pfau

Spaniens goldene Zeit. Die Ära Velázquez in Malerei und Skulptur
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstr. 8 | bis 26. März| täglich 10–20 Uhr
Den Artikel von Thomas Betz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Dienstag, 24. Januar

ECM Artists in Concert: Kuára Kuára
Unterfahrt| 21.00 | Einsteinstr. 42
Tickets: Unterfahrt, 089 4482794
Trygve Seim (ts, ss), Samuli Mikkonen (p) und Markku Ounaskari (dr, perc) sind zusammen die Formation Kuára. Sie interpretieren auf wundersame Weise Melodien und musikalische Themen des skandinavischen Landstrichs Karelien, der früher ein Teil Schwedens war und heute zu Finnland und Russland gehört. Die Musik dieses nordeuropäischen Urvolks wirkt, gehüllt in die unbestechliche Form und Sprache des skandinavischen Jazz, wie ein Wechselbad zwischen Vertrautem und Fremdem.

Antigone
Residenztheater| 20 Uhr
Tickets: 089 21851940
Den Artikel von Gabriella Lorenz gibt es in der aktuellen Ausgabe

Mittwoch, 25. Januar

Stipsits & Rubey: »Gott & Söhne«
Lustspielhaus| 20.00, Einlass 18.30 | Occamstr. 8
Die Firma »Gott & Söhne« verschickt Briefe, die gegen Unterschrift Glück und Erfolg versprechen. Allerdings kommt jeder, der mit diesen Briefen in Kontakt gerät, mysteriös ums Leben, der Therapeut ebenso wie der Opernsänger und der Taxifahrer. Und der Tontechniker ist auch nicht der, für den man ihn hält. Grandioses österreichisches Kabarett in der Regie von Alfred Dorfer.

Ruhrgebietslandschaften
Pinakothek der Moderne| Barer Str. 40
bis 23. April| Di bis So 10–18 Uhr, Do 10–20
Uhr | Kuratorenführung mit Simone Förster:
25. Jan., 22. Feb., 8. März, jew. 15 Uhr
Den Artikel von Christa Sigg gibt es in der aktuellen Ausgabe

Donnerstag, 26. Januar

Wannie de Wijn: »Der gute Tod« (Premiere)
Metropoltheater| Floriansmühlstr. 5 | weitere Termine und Tickets: www.metropoltheater.com
Jochen Schölch inszeniert das Sterbehilfedrama um den kranken Bernhard. Morgen um neun Uhr ist es so weit, selbstbestimmt, mit Hilfe eines befreundeten Arztes, wird er gehen. Zur Verabschiedung kommt die Familie zusammen. Während Bernhards verbleibende Lebenszeit zerrinnt, versucht jeder für sich einen Weg zu finden, mit seinem Entschluss umzugehen. Nicht allen gelingt dies gleich gut. Nach einem Abend voller heiterer und trauriger Momente bricht langsam der Morgen an.

Don’t Forget to Die
HochX | Entenbachstr. 37 | 19 Uhr
Tickets: 089 90155102
Den Artikel von Silvia Stammen gibt es in der aktuellen Ausgabe

Freitag, 27. Januar

Ruth Geiersberger: »sososososo … verloren im Fremdsein«
Museum Fünf Kontinente| 19.00 | Maximilian -str. 42 |
Die Münchner Performancekünstlerin Ruth Geiersberger verbrachte einige Zeit in Japan. Dort traf sie die Schriftstellerin Yoko Ogawa, deren Literatur seit Jahren Geiersbergers Performances begleitet. Ogawa und Geiersberger sind in mancher Hinsicht Schwestern im Geiste: Sie umgeben sich mit Dingen als Erinnerungsträger und beschäftigen sich intensiv mit den vielen Schichten von Geräusch und Stille, mit dem Schwebezustand zwischen Innehalten und Aufbruch. Die Reisen waren geprägt von besonderen Begegnungen, zwischen Verlorenheit und Geborgenheit und dem großem Staunen, dass auch ohne gemeinsame Sprache Verständigung möglich ist. Aus den Reisen gingen die Projekte »sososososo« und »über ge setzt« hervor. Mit Karin Sommer und Stefan Eisenhofer spricht Ruth Geiersberger über ihre Erfahrungen.

Maria Maschenka: »Neue Jacke, neues Glück!« neues Glück!«
Hofspielhaus| 20.00 | Falkenturmstr. 8
Tickets: 089 24209333
Wenn Maria Maschenka ihren Abend als »musikkabarettistische Solorevue der Extraklasse« ankündigt, dann bekommt man auch, was draufsteht. Sie nimmt ihr Publikum mit auf eine rasante Reise quer durch sämtliche Musikgenres unserer Zeit und glänzt in jeder ihrer liebenswürdigen bis erschreckenden Bühnenfiguren, die sich mit verwegener Mimik über das Leben wundern. Maria Maschenka singt den französischen Diven-Chanson, das russische Dramenlied, deutsche Schlager, Operette, sie rappt und fürchtet sich auch nicht vor Musicalkitsch. Und weil sie eine wahre Improvisationsheldin ist, darf man auch mal zwischendurch einen Wunsch äußern. Für mich bitte: Barbra Streisand. Am Klavier: Michael Gumpinger.